Aktuelle Informationen zur F.L.A.U.S.E. Schule

Derzeitiger Stand der Genehmigung

Wir befinden uns aktuell im Genehmigungsprozess bei den Schulämtern Rüsselsheim und Frankfurt a.M., bei welchen wir eine Freie Grundschule mit Förderstufe (Klassenstufen 1-6) beantragt haben. Wir stehen in stetigem Austausch und in Kontakt mit den Schulämtern und erfüllen alle nötigen Änderungen, sodass wir guter Dinge sind, zum Schuljahresbeginn 2022/23 im September 2022 starten zu können.


Das Gebäude ist bereits durch das Bauamt als Schulgebäude umgewidmet, alle Brandschutzanforderungen sind bzw. werden teilweise noch erfüllt und alle weiteren nötigen Umbaumaßnahmen sind aktuell in vollem Gange. Das pädagogische Team in seinen Grundzügen hatte durch die Zusammenarbeit während des letzten Jahres der Gründung bereits Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und zusammenzuwachsen und steht bereits. Aktuell wird noch eine weitere Mitarbeiter*in gesucht.

Infos zur Finanzierung der Schule

Freie Schulen, die durch die zuständigen Ämter genehmigt (i.d.R. die ersten drei Jahre) und anerkannt (nach dreijährigem anstandslosem Schulbetrieb) sind, werden auch als Privatschulen bezeichnet. Sie erhalten nur einen Teil der finanziellen Bezuschussung durch die Länder, den staatliche Schulen bekommen. Hieraus resultiert eine Finanzierungslücke, die - anfangs durch einen hohen Kredit bei einer Bank, der in den Folgejahren getilgt werden muss - und durchweg durch Elternzuschüsse geschlossen werden muss. Diese finanziellen Beiträge des Landes erhalten Freie Schulen aber erst nach drei Jahren Betrieb.


Derzeit liegt das monatliche Schulgeld, das zur Finanzierung der ersten drei Jahre, in denen von den Ländern 0 Euro Zuschüsse fließen, benötigt wird, bei 500 Euro monatlich und wird ab dem 4. Jahr auf 450 Euro gesenkt. Eltern, die diese Beiträge nicht stemmen können, sollen durch die staatlichen Regelungen nicht von dem Zugang zu unserem Konzept ausgeschlossen werden. Aus diesem Grunde versteht sich die Schulgemeinschaft gleichsam als Solidargemeinschaft, in der finanzstärkere Familien etwas höhere Beiträge zahlen und damit ermöglichen, dass andere Familien mit geringeren finanziellen Möglichkeiten trotzdem ihren Kindern einen Aufenthalt an der Schule ermöglichen können.
 

Zusätzlich zu dem monatlichen Schulgeld wird eine Aufnahmegebühr erhoben und es ist ein Elterndarlehen erforderlich, das i.d.R. (wenn für die Familien möglich) eine einmalige Zahlung von 3.000 Euro umfasst. Diesen Betrag erhält die Familie zurück, sobald ihr Kind die Schule wieder verlässt. Dieser Betrag kann als Leihgabe an die Schule verstanden werden. Da er zinslos gewährt wird, kann dadurch der Darlehensbetrag zur Finanzierung der Schule verringert werden.