Kinderschutz

Für uns ist Kinderschutz unbedingtes Gebot, Bedingung und Begleiterscheinung unserer Arbeit und unserem Sein mit den Kindern. Ein am realen pädagogischen Alltag entwickeltes Schutzkonzept wird auf Leitungsebene pädagogisch konzipiert und alle Mitarbeiter*innen in grundlegenden Kinderschutzthemen und grenzachtendem Umgang weitergebildet. Zu Kinderschutz gehört für uns die Anerkennung der Würde jedes Kindes, seines Seins in jeglicher Hinsicht, seinen ganz persönlichen individuellen Grenzen, seiner Ich-Identität, seinem Schutz vor Gewaltphänomenen jeglicher Couleur, was körperliche Übergriffe ebenso wie verbale einbezieht. Unsere grundlegende Haltung gegenüber den Kindern ist, sie darin zu ermutigen, ihre persönlichen Grenzen allen anderen Menschen gegenüber klar zu vertreten und ihre Widerstandsfähigkeit zu fördern. „Nein sagen dürfen und können“ wird so zu einem Lernaspekt in unserem alltäglichen Miteinander, dessen Erlernen immer wieder Raum gegeben werden soll. In Zusammenarbeit mit Wildwasser e.V. werden zudem bei Vorkommnissen, in denen persönliche Grenzen im Alltag mit den Kindern zum Aushandlungsthema werden, die Kinder für Projekte begeistert, die dieses Thema kindgerecht aufarbeiten. Ein wöchentliches Angebot eines erfahrenen Kampfkunstlehrers wird im Nachmittags-Betreuungsangebot für die Eltern vorhanden sein, welches sie hinzubuchen können. Durch eine akzeptierende Fehlerkultur können Menschen an der F.L.A.U.S.E. einander und über ein festgelegtes System Zuständiger auch schon das Gefühl ansprechen, dass eine Grenzüberschreitung erfolgt ist. Alle an der Schule angestellten Personen legen der Schulleitung ein bei Anstellung aktuelles (nicht älter als 3 Monate)  erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor.