FLAUSE Portraits
Wie die Flause Leben verändert: Machen Sie sich einen Eindruck davon, wie die F.L.A.U.S.E. das Leben von Kindern, Eltern und ganzen Familien bereits verändert hat!

"Als mein Sohn noch an der alten Schule war, war das Lernen oft ziemlich eintönig. Alle mussten zur gleichen Zeit dieselbenAufgaben machen, was ihn schnell langweilte. Die Lehrerin hatte kaum die Möglichkeit, auf seine individuellen Interessen oder Probleme einzugehen, weil die Klasse einfach zu groß war. Für meinen Sohn war das frustrierend, und er ging kaum noch gern in die Schule.
Der Schulwechsel an die Flause hat alles verändert. Hier gibt es einen viel persönlicheren Ansatz. Die Lernbegleitungen sind empathisch und nehmen sich Zeit für die Kinder. Durch den projektorientierten Unterricht wird es nie langweilig, und mein Sohn darf sogar Lernstoff, der ihn interessiert, von Zuhause mitbringen.
Seitdem sagt er zum ersten Mal: „Die Schule macht Spaß, ich gehe gern dorthin.“ Das hätte ich vorher kaum für möglich gehalten. Die offene, auf Augenhöhe basierende Kommunikation zwischen Schule, Eltern und Schüler schafft eine vertrauensvolle Lernbasis, von der alle profitieren.
Der Kontakt zu den Lehrern und Eltern an der alten Schule war kaum vorhanden und eher unpersönlich. Jetzt ist alles viel gemeinschaftlicher, und wir fühlen uns als Teil einer unterstützenden Gemeinschaft. Das hat meinem Sohn geholfen, wieder Freude am Lernen zu entwickeln – und auch mir gibt es ein gutes Gefühl, dass er in einer so positiven Umgebung aufwächst."

"Ich bin Grundschullehrerin – aus Überzeugung und mit ganzem Herzen. Die Arbeit mit den Kindern erfüllt mich jeden Tag aufs Neue. Schon in meinem bisherigen Weg an staatlichen Schulen habe ich versucht, so individuell, wertschätzend und offen wie möglich zu arbeiten – immer mit dem Kind im Mittelpunkt.
Und doch spürte ich zunehmend, dass ich an Grenzen stieß. Strukturen, die wenig Raum für echte Beziehung, für Entwicklung im eigenen Tempo und für kindliches Staunen ließen.
Deshalb habe ich einen großen Schritt gewagt: Ich habe meine Verbeamtung aufgegeben – um an einer Schule zu arbeiten, die meine Werte lebt. Eine Schule, in der Lernen ohne Druck und in Beziehung geschieht, in der Potenzialentfaltung vor Leistung steht.
Hier arbeite ich nun mit einem wunderbaren Team, das die gleiche Haltung teilt. Es fühlt sich an wie Ankommen – und wie echter Bildungsauftrag."
Von Tamara, die inzwischen als pädagogische Leitung an der Flause arbeitet

"Unsere Tochter hat sich wahnsinnig auf die Schule gefreut. Schon vor der Einschulung konnte sie vieles – sie las, schrieb und entdeckte mit großer Neugier die Welt. Doch nach nur einem halben Jahr an der Regelschule war davon kaum noch etwas übrig. Die Freude am Lernen war verschwunden. Sie zog sich zurück, wollte nicht mehr in die Schule gehen, verweigerte Lesen und Schreiben – Dinge, die sie einst mit Begeisterung getan hatte. Es ging ihr nicht gut.
Dann fanden wir die freie Schule in Hochheim. Ein Ort ohne Noten, ohne Druck – aber mit Raum zum Atmen und Wachsen. Dort konnte sie ankommen. Jetzt ist sie seit einem Jahr dort, und wir erleben ein ganz anderes Kind: fröhlich, offen, interessiert. Sie fühlt sich wohl, ernst genommen und darf in ihrem Tempo lernen."
Von der Mutter eines Kindes, das in der 2. Jahrgangsstufe an der Flause ist

"Unser Kind hat sich auf der Regelschule einfach nicht wohlgefühlt. Es ist ihm schwergefallen, überhaupt dorthin zu gehen. Nun ziehen wir mit der ganzen Familie nach Hochheim, um ihm zu ermöglichen, an eine Schule zu kommen, an der er sich angenommen fühlt, wie er ist. Schon an den Hospitationstagen konnten wir uns einfühlen, wie die Kultur an der Schule ist und es hat sich einfach nur stimmig angefühlt. Vorher haben wir viele andere Schulen besucht und da war nie dieses Gefühl, dass mein Kind ganz angenommen wird und ganz es selbst sein kann."
